Indirekteinleitung

Glossar

Kurz erklärt

Von einer Indirekteinleitung spricht man, wenn Abwasser nicht direkt in ein Gewässer, sondern in die öffentliche Kanalisation und damit zur Kläranlage geleitet wird.

Was das in der Praxis bedeutet

Für gewerbliche Abwässer gelten meist Anforderungen der Abwasserverordnung und der kommunalen Entwässerungssatzung. Je nach Branche und Inhaltsstoffen kann eine Genehmigung nötig sein. In der Satzung stehen unter anderem Vorgaben zum pH-Wert und zu Schadstoffen.

Der Betreiber der Kanalisation ist der Ansprechpartner.

Worauf du achten solltest

Gebrauchte Bäder, Konzentratreste und Spülwasser dürfen nicht ohne Prüfung in den Kanal. Waschplätze benötigen oft Abscheider. Bei Unsicherheit beim Betreiber der Kanalisation oder der Abwasserbehörde nachfragen.

Verwandte Begriffe

Fragen zur Anwendung?

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Zuletzt aktualisiert: 10/2026 · Reinzeug, LIUTAS GmbH