pKs-Wert

Glossar

Kurz erklärt

Der pKs-Wert beschreibt die Stärke einer Säure: Je kleiner der Wert, desto leichter gibt die Säure Protonen ab. Er ist nicht dasselbe wie der pH-Wert einer Lösung.

Was das in der Praxis bedeutet

Starke Säuren wie Salzsäure geben Protonen fast vollständig ab, schwache wie Essigsäure (pKs etwa 4,8) nur zu einem kleinen Teil. Der pH-Wert einer Lösung hängt dagegen von Säurestärke und Konzentration ab. Eine konzentrierte schwache Säure kann einen niedrigeren pH haben als eine stark verdünnte starke Säure.

Mehrprotonige Säuren wie Zitronensäure und Phosphorsäure haben mehrere pKs-Werte, einen je abgegebenem Proton.

Worauf du achten solltest

Für das Lösen von Kalk zählt neben der Säurestärke auch die Menge an verfügbarer Säure. Die Wirkung einer Säure auf Materialien ist nicht allein aus dem pKs-Wert ableitbar.

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Zuletzt aktualisiert: 10/2026 · Reinzeug, LIUTAS GmbH