Korrosionsinhibitor
Glossar
Korrosionsinhibitoren sind Zusätze, die den Angriff eines Reinigers oder von Wasser auf Metalle verringern.
Was das in der Praxis bedeutet
Typische Beispiele sind Silikate in alkalischen Reinigern für empfindliche Metalle, Phosphonate und Phosphate sowie Benzotriazol für Kupfer und Messing. In sauren Reinigern schützen sogenannte Beizinhibitoren Stahl vor zu starkem Angriff, während die Säure Rost löst.
Inhibitoren bilden dünne Schutzfilme oder blockieren Reaktionsstellen auf dem Metall.
Worauf du achten solltest
Der Schutz ist nie absolut und gilt nur für die vorgesehene Konzentration, Temperatur und Einwirkzeit. Überdosierung, Antrocknen und lange Kontaktzeit können ihn aufheben. Eine Testfläche bleibt sinnvoll.
Verwandte Begriffe
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