Biologische Abbaubarkeit
Glossar
Biologische Abbaubarkeit beschreibt, ob und wie schnell Mikroorganismen einen Stoff zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse abbauen.
Was das in der Praxis bedeutet
Man unterscheidet den Primärabbau, bei dem ein Stoff seine typische Eigenschaft verliert, vom vollständigen Abbau. Standardtests der OECD (Serie 301) prüfen die leichte biologische Abbaubarkeit über 28 Tage. Das Detergenzienrecht stellt Anforderungen an die Abbaubarkeit von Tensiden.
Komplexbildner wie EDTA und Phosphonate sind schwer abbaubar, GLDA und MGDA gelten als besser abbaubar.
Worauf du achten solltest
Leicht abbaubar heißt nicht ungiftig für Wasserorganismen, und schwer abbaubar nicht automatisch giftig. Seit dem 27. September 2026 ist die pauschale Werbung mit biologisch abbaubar ohne Nachweis nicht mehr zulässig. Konkrete, belegte Aussagen bleiben möglich.
Verwandte Begriffe
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