Oberflächenspannung
Glossar
Die Oberflächenspannung ist die Kraft, mit der eine Flüssigkeit ihre Oberfläche möglichst klein hält. Tenside senken sie, damit Wasser Flächen benetzt und in feine Spalten eindringt.
Was das in der Praxis bedeutet
Wasser hat bei 20 °C eine Oberflächenspannung von etwa 72 mN/m, deshalb bildet es auf glatten oder fettigen Flächen Tropfen. Tensidlösungen erreichen häufig Werte im Bereich von rund 25 bis 40 mN/m (Richtwerte, je nach Tensid). Dann breitet sich die Lösung als Film aus, dringt in Poren und unter Schmutz und beschleunigt die Reinigung.
Worauf du achten solltest
Unterhalb der kritischen Mizellbildungskonzentration sinkt die Oberflächenspannung mit steigender Tensidmenge, danach kaum noch. Mehr Tensid bringt für die Benetzung dann nichts. Gemessen wird sie mit einem Tensiometer.
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